An kaum einem anderen Ort ist die Artenvielfalt so hoch wie im Corcovado Nationalpark in Costa Rica. Hier kann man tief in den Regenwald eintauchen und Tiere beobachten, die es sonst nirgendwo gibt.
Im biologisch intensivsten Park der Welt
Wir befinden uns im größten Feuchtgebiet Mittelamerikas. Große Gruppen von Totenkopfäffchen schwingen sich durch die Baumkronen. Ein laut kreischendes Ara-Pärchen drängt sich dicht beieinander und unter fast jedem Blatt entdeckt man Leben. Ein Netz aus Pfaden zieht sich durch dieses riesige Ökosystem. In festen Stiefeln und mit jeder Menge Insektenschutzmittel streifen wir durch den Dschungel auf der Suche nach Tukanen, Rotaugenlaubfröschen und Tapiren. Wir kommen vorbei an wunderschönen Wasserfällen und beobachten an den Flussmündungen Krokodile, die ihre letzte Mahlzeit verdauen. Der absolute Höhepunkt? Eine Nacht mitten im Regenwald unter dem leuchtenden Sternenhimmel und mit der atemberaubenden Geräuschkulisse des Urwalds.
Der Corcovado Nationalpark ist ein riesiges Ökosystem. Er befindet sich direkt an der Pazifikküste auf der Halbinsel Osa im Südwesten Costa Ricas und ist eine wahre Schatzkammer der Diversität. Ein Zufluchtsort für Pumas, Faultiere, Jaguare, Ameisenbären und tausende Insektenarten. Er umfasst 2,5% der Artenvielfalt unseres Planeten, was er nicht zuletzt auch seiner abgeschiedenen und ganz besonderen Lage zu verdanken hat. Ein wahrhaft grünes Juwel.
